Meine Vision für den Landkreis Leer

Zuhören. Verbinden. Voranbringen.

Der Landkreis Leer ist ein lebens- und liebenswerter Raum mit hoher Lebensqualität. Geprägt wird er von charmanten Städten und gewachsenen Dörfern, einer lebendigen Kultur, engagierten Menschen und einem starken Ehrenamt. Eine vielfältige Wirtschaft, eine moderne Landwirtschaft und ein attraktiver Tourismus prägen den Landkreis ebenso wie seine einzigartige Lage an Ems und Dollart, nahe der Nordsee und den Niederlanden.

Das ist eine starke Grundlage, aber sie allein reicht jedoch nicht aus. Denn unser Landkreis steht vor enormen Herausforderungen: Die Verwaltung muss schneller, verbindlicher und bürgernäher werden. Schulen, Straßen, Gebäude und Infrastruktur müssen erhalten, modernisiert und zukunftssicher weiterentwickelt werden. Bezahlbarer Wohnraum, eine verlässliche medizinische Versorgung, reibungslose Mobilität, eine starke Wirtschaftsentwicklung, solide Finanzen sowie eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Kommunen sind zentrale Aufgaben, die wir entschlossen anpacken und konsequent voranbringen müssen.

Ich kandidiere als parteiloser Landrat, weil ich überzeugt bin: Der Landkreis Leer kann mehr. Dafür braucht es Führung, Sachverstand, Verlässlichkeit und einen neuen Stil der Zusammenarbeit.

Weil mir der Landkreis Leer am Herzen liegt

Ich lebe seit 21 Jahren mit meiner Familie in Bunde. Hier sind wir zu Hause. Unsere Kinder sind hier aufgewachsen. Der Landkreis Leer ist für mich nicht nur eine Verwaltungseinheit, sondern Lebensmittelpunkt, Heimat und Zukunftsraum.

Gleichzeitig bringe ich einen frischen Blick von außen mit. Ich habe in Deutschland und den Niederlanden gearbeitet, öffentliche Bauprojekte geleitet, Quartiere entwickelt, Unternehmen geführt, Kommunen beraten und grenzüberschreitende Projekte begleitet. Als Diplom-Bauingenieur (FH) mit MBA fürs Bauwesen mit fast 30 Jahren Berufserfahrung war ich Verwaltungsbeamter bei Ministerien und Städten, Projektentwickler und Manager von Unternehmen und weiß, wie man Ziele definiert, Kosten im Griff behält, unterschiedlichste Interessen zusammenführt und Projekte erfolgreich umsetzt. Genau diese Mischung aus Verwaltungserfahrung, Wirtschaftspraxis und technischem Sachverstand möchte ich für unseren Landkreis optimal einsetzen.

Der Landkreis braucht keinen Landrat, der nur verwaltet und repräsentiert, er braucht jemanden, der auf Augenhöhe zuhört, entscheidet, motiviert, koordiniert und Dinge ins Laufen und zu Ende bringt.

Die Verwaltung muss für die Menschen da sein

Eine Kreisverwaltung ist kein Selbstzweck sondern Dienstleisterin. Sie muss für Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Unternehmen, Vereine, Schulen und soziale Einrichtungen als verlässliche Partnerin da sein. Wer einen Antrag stellt, eine Genehmigung braucht, Unterstützung sucht oder eine verbindliche Auskunft benötigt, darf nicht das Gefühl haben, von Pontius zu Pilatus geschickt zu werden.

Mein Ziel ist eine moderne Verwaltung, die transparent, pragmatisch und lösungsorientiert im Sinne der Menschen arbeitet. Das heißt: verständliche Verfahren, verlässliche Ansprechpartner, bessere digitale Angebote, kürzere Wege und mehr Transparenz bei Entscheidungen.

Bürgernähe bedeutet nicht, alles zu versprechen. Bürgernähe bedeutet, sich in die Lage zu versetzen und auch ehrlich zu sagen, was geht, was nicht geht und wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist. Das seit Jahren zitierte Image von „verhindern“ muss sich ändern in „ermöglichen“.

Der Landkreis muss die Zusammenarbeit mit den Kommunen verbessern

Die Städte und Gemeinden im Landkreis Leer wissen oft sehr genau, wo der Schuh drückt. Der Landkreis darf ihnen nicht von oben herab begegnen, sondern muss ein verlässlicher Partner, Koordinator und Ermöglicher sein.

Viele Herausforderungen lassen sich nicht allein in einer einzelnen Kommune lösen: medizinische Versorgung, öffentlicher Nahverkehr, Abfallentsorgung, Schulentwicklung, Wohnraumförderung, Fachkräftesicherung, Katastrophenschutz, Digitalisierung, Wirtschaftsförderung, Tourismus und Klimaanpassung brauchen eine gemeinsame Strategie. Genau dafür ist ein Landkreis da.

Ich will als Landrat regelmäßig mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, den Gemeinderäten, Unternehmen, Landwirtschaft, Vereinen und Bürgerinitiativen an einem Tisch arbeiten. Nicht erst, wenn Probleme eskalieren, sondern frühzeitig. Gute Politik entsteht nicht im Gegeneinander, sondern durch klare Abstimmung und gemeinsame Verantwortung. Ich möchte jeden Monat in einem der 12 Rathäuser vor Ort mit Bürgerinnen und Bürgern sprechen und den offenen Dialog anbieten.

Wirtschaft, Mittelstand und Landwirtschaft brauchen Verlässlichkeit

Der Landkreis Leer lebt von Menschen, die aktiv mit anpacken: Handwerksbetriebe, Mittelstand, Landwirtschaft, Handel, Tourismus, Industrie, Dienstleister, Gründerinnen und Gründer. Diese Menschen schaffen Arbeitsplätze, zahlen Steuern, bilden aus und halten unsere Region am Laufen.

Sie brauchen keine Sonntagsreden, sondern verlässliche Rahmenbedingungen: schnellere Verfahren, ausreichend Gewerbeflächen, bessere Erreichbarkeit, leistungsfähige Infrastruktur, digitale Verwaltung und einen Landkreis, der Wirtschaft nicht als Störfaktor, sondern als wichtigen Partner versteht.

Dabei geht es nicht um blinden Flächenverbrauch. Es geht um kluge Entwicklung: vorhandene Flächen besser nutzen, Leerstände reaktivieren, Gewerbe gezielt ermöglichen und gleichzeitig Natur, Landwirtschaft und Lebensqualität schützen.

Bauen, Wohnen und Infrastruktur müssen Chefsache werden

Bauen und Sanieren sind zentrale Zukunftsfragen für den Landkreis. Schulen, Sporthallen, Verwaltungsgebäude, Kreisstraßen, Radwege und öffentliche Einrichtungen müssen erhalten, modernisiert und bezahlbar weiterentwickelt werden.

Gerade hier entscheidet gute Führung über Kosten, Tempo und Qualität. Bauprojekte dürfen nicht erst dann ernst genommen werden, wenn Kosten steigen oder Zeitpläne kippen. Sie müssen von Anfang an sauber vorbereitet, realistisch kalkuliert und professionell gesteuert werden.

Ich möchte Bau- und Sanierungsprojekte im Landkreis stärker nach Priorität, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsnutzen ordnen. Anstehende Sanierungen müssen rechtzeitig eingeplant und ausgeführt werden, bevor teure Schäden entstehen. Dazu gehört auch, modulares und flexibles Bauen stärker zu prüfen, etwa bei Schulen, öffentlichen Gebäuden, bezahlbarem Wohnraum oder beim geplanten Bildungscampus in Leer. Gebäude müssen künftig so gedacht werden, dass sie sich an veränderte Bedürfnisse anpassen lassen: Was heute Klassenraum ist, kann morgen Verwaltung, Begegnungsort oder ein anderer öffentlicher Zweck sein.

Junge Menschen brauchen Perspektiven im Landkreis

Ein Landkreis hat nur Zukunft, wenn junge, gut ausgebildete Menschen bleiben wollen oder nach dem Studium gerne zurückkommen. Dafür braucht es exzellente Schulen, moderne Ausbildungsmöglichkeiten, bezahlbaren Wohnraum, Mobilität, Freizeitangebote, Kultur, digitale Infrastruktur und berufliche Perspektiven.

Wir müssen jungen Menschen stärker zuhören und sie mitwirken lassen. Nicht nur symbolisch, sondern ernsthaft. Wer hier aufwächst, soll das Gefühl haben: Der Landkreis Leer bietet mir Chancen. Ich kann hier leben, arbeiten, eine Familie gründen, ein Unternehmen starten und mich ehrenamtlich engagieren.

Dazu gehören moderne Berufsschulen, eine intensive Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft, mehr Praktikums- und Ausbildungsnetzwerke und eine Verwaltung, die Jugendbeteiligung nicht nur als Pflichtübung versteht.

Medizinische Versorgung und soziale Verantwortung sichern

Gesundheit, Pflege, Rettungsdienste, soziale Unterstützung und Teilhabe gehören zu den Kernfragen eines Landkreises. Gerade im ländlichen Raum wird es zunehmend schwieriger, ärztliche Versorgung, Pflegeangebote und soziale Hilfen flächendeckend sicherzustellen. Zudem verschärft der Fachkräftemangel in der Pflege die Lage spürbar.

Hier braucht es eine klare Koordination. Der Landkreis muss mit Kommunen, Ärzten, Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Wohlfahrtsverbänden und Ehrenamt frühzeitig Lösungen entwickeln. Das Ziel muss sein, Versorgung nicht nur zu verwalten, sondern aktiv zu sichern.

Soziale Verantwortung heißt für mich aber auch: Hilfe muss bei denen ankommen, die sie wirklich brauchen. Gleichzeitig müssen Verfahren effizient, nachvollziehbar und finanzierbar bleiben. Wer dauerhaft handlungsfähig bleiben will, muss soziale Verantwortung und solide Haushaltsführung zusammen denken.

Der Blick über die Grenze ist unsere Chance

Unsere gute Nachbarschaft zu den Niederlanden ist unser besonderer Vorteil. Sie wird allerdings noch nicht konsequent genug genutzt. Wirtschaft, Ausbildung, Mobilität, Gesundheitsversorgung, Tourismus, Kultur, Klima- und Küstenschutz sowie Verwaltung müssen viel stärker von einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit profitieren.

Ich spreche fließend Niederländisch, habe viele Jahre in den Niederlanden gelebt und gearbeitet und kenne beide Verwaltungskulturen. Diese Erfahrung möchte ich aktiv nutzen, um Brücken zu bauen, praktisch, verbindlich und zum Vorteil unserer Region.

Auch der Blick ins südlich angrenzende Emsland ist dabei relevant.

Es braucht einen Zukunftsplan für den Landkreis Leer

Es fehlt dem Landkreis Leer an einem klaren Zukunftsplan. Wo wollen wir in 10 Jahren stehen, wo in 20 Jahren? Menschen brauchen Perspektiven und Ziele. Sie möchten aktiv mitdenken und mitwirken. Entwickeln wir gemeinsam aktiv diese Perspektiven und Ziele mit Mut, Zuversicht und Realismus. Überwinden wir Zweifel und Bedenken und wagen auch mal Neues. Wenn mal was nicht klappt, machen wir es beim nächsten Mal besser.

Viele Menschen engagieren sich bereits: in Feuerwehren, Vereinen, Kirchen, sozialen Einrichtungen, Unternehmen, Schulen, Landwirtschaft, Kultur und Nachbarschaft. Dieses Engagement verdient höchsten Respekt, volle Unterstützung und Anerkennung.

Was uns fehlt ist nicht der gute Wille. Was uns fehlt, ist Mut und ein klarer Plan, eine bessere Koordination und die Setzung der richtigen Prioritäten.

Ich möchte gemeinsam mit den Kommunen und den Menschen im Landkreis Leer eine Agenda entwickeln, die nicht alles gleichzeitig verspricht, sondern das Wichtige zuerst anpackt: Verwaltung modernisieren, Finanzen stabilisieren, Bauprojekte verbindlich steuern, Infrastruktur erhalten, Wirtschaft stärken, Versorgung sichern und den Landkreis als Lebens- und Wirtschaftsraum zukunftsfähig machen.

Damit der Landkreis Leer vorankommt

Ich trete als parteiloser Kandidat an, weil ich absolut unabhängig arbeiten und unterschiedliche Interessen fair zusammenführen kann. Gute Ideen dürfen nicht an Partei- oder Koalitionszwängen scheitern. Entscheidend ist, ob sie dem Landkreis und seinen Menschen dienen.

Mein Anspruch ist ein neuer Stil: sachlich, verbindlich, transparent und lösungsorientiert. Nicht lauter, sondern besser. Nicht mehr versprechen, sondern mehr umsetzen.

Der Landkreis Leer kann mehr. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass aus Potenzial konkrete Zukunft wird.

Zuhören. Verbinden. Voranbringen.

Dafür kandidiere ich als Landrat für den Landkreis Leer.

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Parteiloser Landratskandidat für den Landkreis Leer

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Dipl. Ing (FH) Olaf Bade, MBA
Weißdornweg 17
26831 Bunde

moin@olaf-bade.de
Mobil: 0151 54 65 92 41

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