Mein neuer Kurs
Schneller entscheiden. Besser planen. Effizienter umsetzen.
Schneller.
Weniger unnötige Wege, klarere Zuständigkeiten und schnellere Entscheidungen.
Besser.
Vorausschauend planen, frühzeitig einbinden und Projekte verlässlich umsetzen.
Effizienter.
Klare Prioritäten setzen und mit den vorhandenen Mitteln mehr erreichen.

Meine Überzeugung
Unser Landkreis muss wieder ins Handeln kommen.
Der Landkreis Leer steht vor großen Aufgaben. Schulen und Infrastruktur müssen modernisiert, die medizinische Versorgung gesichert und unsere Wirtschaft gestärkt werden. Gleichzeitig werden die finanziellen Spielräume enger.
Deshalb brauchen wir einen neuen Kurs. Wir müssen schneller entscheiden, besser planen und unsere Mittel effizienter einsetzen.
Dabei geht es nicht darum, alles anders zu machen. Es geht darum, genau hinzuschauen, Prioritäten zu setzen und dort Veränderungen anzustoßen, wo wir als Landkreis tatsächlich etwas bewegen können.
Mein Anspruch ist es, nicht nur über Probleme zu sprechen, sondern auch konkrete Lösungen umzusetzen.
Schneller
Damit wichtige Vorhaben wirklich vorankommen.
Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kommunen brauchen verlässliche Entscheidungen. Wichtige Projekte dürfen nicht durch komplizierte Abläufe, unklare Zuständigkeiten oder vermeidbare Bürokratie ausgebremst werden.
Meine konkreten Maßnahmen
Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kommunen brauchen verlässliche Entscheidungen. Wichtige Projekte dürfen nicht durch komplizierte Abläufe, unklare Zuständigkeiten oder vermeidbare Bürokratie ausgebremst werden.
Ich möchte die Abläufe bei Bauanträgen überprüfen, Zuständigkeiten klarer organisieren und digitale Möglichkeiten konsequent nutzen. Ziel sind kürzere Bearbeitungszeiten und mehr Verlässlichkeit für Bauherren und Investoren.
Bei wichtigen Projekten muss von Anfang an feststehen, wer verantwortlich ist. Zuständigkeiten, Entscheidungswege und nächste Schritte sollen klar definiert werden, damit Vorhaben nicht zwischen verschiedenen Stellen hängen bleiben.
Betriebe sollen bei wichtigen Vorhaben einen festen Ansprechpartner bekommen, der sie durch die Kreisverwaltung begleitet. Der Unternehmenslotse koordiniert Zuständigkeiten und hilft dabei, Probleme frühzeitig zu lösen.
Für größere Vorhaben möchte ich realistische Zeitpläne mit klaren Meilensteinen einführen. Verzögerungen müssen frühzeitig sichtbar werden, damit rechtzeitig gegengesteuert werden kann.
Mehr Dienstleistungen des Landkreises sollen vollständig digital erledigt werden können. Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen sollen für einfache Vorgänge nicht unnötig ins Kreishaus kommen müssen.
Ich möchte bestehende Prozesse gezielt auf unnötige Schleifen, Doppelarbeit und bürokratische Hürden überprüfen. Bürger und Unternehmen sollen nicht von einer Stelle zur nächsten geschickt werden.
Die Verwaltung muss selbstverständlich rechtssicher handeln. Gleichzeitig möchte ich, dass vorhandene Ermessensspielräume genutzt und rechtlich mögliche Lösungswege aufgezeigt werden – statt zuerst zu erklären, warum etwas nicht geht.
Besser
Damit aus guten Ideen auch gute Ergebnisse werden.
Gute Entscheidungen brauchen vorausschauende Planung. Kommunen, Fachleute und Betroffene müssen dort frühzeitig eingebunden werden, wo ihre Erfahrung gebraucht wird. So reduzieren wir Risiken und sorgen dafür, dass Projekte am Ende auch funktionieren.
Meine konkreten Maßnahmen
Ich möchte einen verbindlichen Mehrjahresplan für Schulen, Straßen, Brücken und kreiseigene Gebäude einführen. Sanierungsbedarf soll frühzeitig erfasst und nach Dringlichkeit priorisiert werden, damit notwendige Maßnahmen nicht immer weiter verschoben werden.
Unsere Schulen brauchen eine langfristige Perspektive statt immer neuer Einzelmaßnahmen. Bei Sanierungen, Erweiterungen und Neubauten möchte ich zudem prüfen, wo modulare und flexible Bauweisen schneller und wirtschaftlicher zum Ziel führen können.
Notwendige Rettungswachen dürfen nicht erst entstehen, wenn die Versorgung bereits an ihre Grenzen kommt. Standorte und Kapazitäten müssen auf Grundlage der tatsächlichen und zukünftigen Bedarfe geplant werden. Auch die notärztliche Versorgung im Landkreis möchte ich kritisch überprüfen.
Eine gute medizinische Versorgung darf nicht vom Wohnort abhängen. Ich möchte Ärzte, Kliniken, Pflege, Kommunen und weitere Beteiligte stärker zusammenbringen, um frühzeitig Lösungen für drohende Versorgungslücken zu entwickeln.
Leerstehende Wohnungen und Gebäude möchte ich gemeinsam mit den Kommunen systematischer erfassen. Eigentümer, Kommunen und Investoren sollen zusammengebracht werden, damit vorhandener Wohnraum wieder genutzt und neuer bezahlbarer Wohnraum ermöglicht wird.
Landwirtschaft prägt unseren Landkreis und braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Bei Entscheidungen, die landwirtschaftliche Betriebe betreffen, möchte ich ihre praktische Erfahrung frühzeitig einbeziehen und gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln.
Digitale Infrastruktur bedeutet nicht nur Glasfaser. Funklöcher müssen systematisch erfasst und gegenüber Netzbetreibern konsequent adressiert werden. Eine zuverlässige Verbindung ist für Bürger, Unternehmen, Landwirtschaft und Rettungsdienste unverzichtbar.
Ich möchte gemeinsam mit den Kommunen prüfen, wo Verbindungen fehlen, Taktungen nicht zum Alltag der Menschen passen oder Orte schlecht angebunden sind. Daraus sollen konkrete Verbesserungen für den Nahverkehr entwickelt werden.
Stromversorgung, Pumpwerke und andere kritische Anlagen müssen auch in Krisensituationen funktionieren. Ich möchte wichtige Infrastruktur systematisch auf Ausfallrisiken, fehlende Redundanzen und ausreichende Notstromversorgung überprüfen lassen.
Katastrophenschutz beginnt lange vor dem Ernstfall. Zuständigkeiten, Kommunikation, Versorgung und notwendige Infrastruktur müssen regelmäßig überprüft und auf unterschiedliche Krisenszenarien vorbereitet werden.
Starkregen, Hochwasser und andere Klimafolgen müssen bei Infrastruktur- und Bauprojekten von Anfang an mitgedacht werden. Gemeinsam mit Kommunen und Fachleuten möchte ich notwendige Schutz- und Anpassungsmaßnahmen frühzeitig planen.
Effizienter
Damit unser Steuergeld mehr bewirkt.
Der Landkreis steht finanziell unter erheblichem Druck. Deshalb müssen wir klare Prioritäten setzen und vorhandene Mittel dort einsetzen, wo sie den größten Nutzen bringen. Es geht nicht um pauschales Sparen, sondern um einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger.
Meine konkreten Maßnahmen
Nicht alles Wünschenswerte kann gleichzeitig finanziert werden. Pflichtaufgaben und notwendige Zukunftsinvestitionen müssen Vorrang haben. Bei Entscheidungen müssen außerdem die langfristigen Folgekosten von Anfang an berücksichtigt werden.
Bei größeren Vorhaben sollen Kosten, Zeitplan, Verantwortlichkeiten und Projektfortschritt nachvollziehbar sein. Probleme und Kostensteigerungen müssen frühzeitig sichtbar werden, damit gegengesteuert werden kann.
Förderprogramme von Land, Bund und EU müssen frühzeitig erkannt und gezielt für notwendige Projekte eingesetzt werden. Fördermittel dürfen aber kein Selbstzweck sein: Auch der Eigenanteil und spätere Folgekosten müssen wirtschaftlich vertretbar bleiben.
Die Beschäftigten der Kreisverwaltung kennen viele Abläufe aus ihrer täglichen Arbeit und wissen häufig genau, wo unnötiger Aufwand entsteht. Dieses Wissen möchte ich systematisch nutzen und gute Verbesserungsvorschläge schneller umsetzen.
Wir müssen nicht jede Lösung selbst neu entwickeln. Ich möchte gezielt prüfen, welche Verfahren und Best Practices sich in anderen Landkreisen oder in den Niederlanden bewährt haben und sinnvoll auf den Landkreis Leer übertragen lassen.
Die Zusammenarbeit mit den zwölf Kommunen möchte ich zur festen Aufgabe des Landrats machen. Probleme müssen früher miteinander besprochen und gemeinsame Lösungen entwickelt werden, bevor Konflikte eskalieren.
Ich möchte jeden Monat eine der zwölf Kommunen besuchen und mich persönlich mit der Bürgermeisterin oder dem Bürgermeister austauschen. Anschließend möchte ich vor Ort für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar sein – zwölf Kommunen, zwölf Gespräche und zwölf Bürgersprechstunden im Jahr.
Landkreis und Kommunen tragen gemeinsam Verantwortung für die Menschen und die finanzielle Handlungsfähigkeit unserer Region. Mein Ziel ist deshalb, bei der Kreisumlage wieder zu einer tragfähigen Lösung zu kommen, statt Konflikte dauerhaft vor Gerichten auszutragen.
Auch bei alltäglichen Aufgaben lohnt sich der Blick über Verwaltungsgrenzen hinweg. Ich möchte beispielsweise prüfen, ob Kooperationen mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb Emden unnötige Transporte reduzieren und damit Kosten sparen können – etwa bei Abfällen von Borkum.
Andere Landkreise ermöglichen bereits die Anlieferung außerhalb regulärer Öffnungszeiten über digitale Zugangssysteme. Ich möchte prüfen, ob Lösungen per App oder QR-Code auch bei uns Service verbessern und gleichzeitig Abläufe wirtschaftlicher machen können.






