Er will Verwaltung, Kommunen, Wirtschaft und Bürger besser zusammenführen

„Der Landkreis Leer hat enormes Potenzial“, sagt Bade. „Ich möchte Verantwortung übernehmen, weil ich überzeugt bin: Der Landkreis kann bürgernäher, verbindlicher und handlungsfähiger werden.“

Bade lebt seit über 20 Jahren mit seiner niederländischen Frau und seinen drei Söhnen in Bunde. Der gebürtige Lingener verfolgt die kommunalpolitische Entwicklung im Landkreis seit vielen Jahren aufmerksam. Aus seiner Sicht muss der Landkreis seine Rolle als Partner der Bürger, Kommunen, Unternehmen, Vereine und Ehrenamtlichen künftig stärker wahrnehmen.

„Viele Herausforderungen lassen sich nicht allein in einer einzelnen Gemeinde lösen. Ob medizinische Versorgung, Mobilität, Schulen, Wohnraum u.v.m. Viele Bürger, Kommunen und Unternehmen erwarten heute zu Recht, dass Entscheidungen nachvollziehbarer, Verfahren schneller und Zuständigkeiten klarer werden.“, so Bade.

Beruflich war Bade unter anderem im niederländischen Staatshochbau, in der Projektentwicklung, in der Stadt- und Quartiersentwicklung sowie als Berater für Kommunen, Unternehmen und Investoren tätig. Er spricht fließend Niederländisch und bringt umfangreiche Erfahrung aus Deutschland und den Niederlanden mit. In der Region war er unter anderem für die Ems Dollart Region sowie Zentral im Umfeld des grenzüberschreitenden Bahnprojekts Wunderline tätig.

Gerade für den Landkreis Leer mit seiner Lage an der niederländischen Grenze sieht Bade darin einen besonderen Vorteil. „Ich habe in Deutschland und den Niederlanden erlebt, warum Projekte gelingen – und warum sie scheitern. Entscheidend sind klare Ziele, gute Kommunikation, wirtschaftliches Denken, Vertrauen zwischen den Beteiligten und eine Verwaltung, die nicht zuerst erklärt, warum etwas nicht geht, sondern prüft, wie es gehen kann.“

Bade versteht sich als Brückenbauer zwischen Bürgern, Kommunen, Verwaltung, Wirtschaft und Politik. Nach rund 30 Jahren beruflicher Erfahrung sei der Schritt in die kommunale Verantwortung für ihn folgerichtig. „Ich habe lange beobachtet, gelernt und umgesetzt. Jetzt möchte ich diese Erfahrung für den Landkreis Leer einbringen.“

Dabei gehe es ihm nicht nur um Verwaltung, Bauprojekte und Wirtschaft, sondern vor allem um Lebensqualität im Alltag. „Ein Landkreis muss für alle Generationen da sein: für Familien, junge Menschen, Senioren, Pflegebedürftige und alle, die sich ehrenamtlich engagieren. Bürgernähe bedeutet für mich, die Alltagssorgen der Menschen ernst zu nehmen – von ärztlicher Versorgung über Mobilität und Wohnen bis hin zu Schulen, Feuerwehren, Vereinen und sozialem Zusammenhalt.“

Seine Kandidatur stellt Bade bewusst überparteilich auf. Ihm gehe es nicht um ideologische Auseinandersetzungen, sondern um konkrete Ergebnisse. „Gute Ideen dürfen nicht an Parteigrenzen scheitern. Entscheidend ist, was den Menschen im Landkreis nützt und was realistisch umsetzbar ist.“

Die weiteren inhaltlichen Schwerpunkte und konkreten Ideen seiner Kandidatur will Olaf Bade in den kommenden Wochen vorstellen. „Ich möchte als Landrat dafür arbeiten, dass der Landkreis Leer seine Stärke besser ausspielt: als lebenswerte Region, als Wirtschaftsstandort, als Grenzregion mit Chancen und als Heimat für Menschen aller Generationen.“

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